Unser Schützenhaus
Fortlaufende Erweiterung deckt nun viele Disziplinen ab
In zwei Jahren Bauzeit (1985/1987) wurde das neue Berchinger Schützenhaus errichtet. Hierbei wurden fast 8.000 Arbeitsstunden durch die Vereinsmitglieder geleistet. Damit konnten die Baukosten von rund 290.000 DM zur Hälfte durch die Eigenleistung des Vereins abgedeckt werden.
Die offizielle Einweihung erfolgte am 12. Juni 1988.
Mit der Einweihung standen dem Verein acht 50-m-Stände mit Seilzuganlagen für Kleinkaliber- und Vorderlader-Disziplinen zur Verfügung. Sechs der acht Stände konnten auch auf 25-m umgestellt werden und so für entsprechende Kurzwaffendisziplinen genutzt werden.
Erweiterungen
Nach und nach wurde die Schießanlage rund um das Berchinger Schützenhaus erweitert und den neuen Erfordernissen angepasst.
Die erste Erweiterung erfolgte in den Jahren 1996/1997. Durch neue Vorgaben für die Schießstände wurden beim bisherigen Schießstand im Vereinslokal „Schuller“ die Abstände zu klein, um acht Stände nutzten zu können. Aus diesem Grund erfolgte der Bau der Luftgewehrhalle als Erweiterung der bisherigen Schießstände. In der neuen Halle konnte nun auf acht neuen elektrischen Seilzuganlagen mit dem Luftgewehr und der Luftpistole geschossen werden.
Nach rund 10 Jahren erfolgte die zweite Erweiterung der Schießanlage. Nachdem sich immer mehr Mitglieder auch den Pistolendisziplinen widmeten und den Verein sehr erfolgreich bei Rundenwettkämpfen und Meisterschaften vertraten, entschloss sich der Verein, einen eigenen 25-m-Pistolenstand zu errichten. In den Jahren 2008/2009 wurde im Anschluss an die Luftgewehrhalle der acht Stände umfassende Pistolenstand errichtet und Ende 2009 in Betrieb genommen.
Die bisher letzte Erweiterung des Schießstandes erfolgte 2018 mit dem Umbau von vier der acht 50-m-Stände. Die 50-m-Stände wurden zurückgebaut und anschließend auf vier 100-m-Stände erweitert. Der Kugelfang wurde beim Bau gleich auf die Nutzung großkalibriger Gewehre ausgelegt.
Geschichtliches
Die jüngste Geschichte der Schießstätten des Schützenverein Berching lässt sich ab ca. 1926 nachvollziehen. Im Rahmen der Tausendjahrfeier Berchings wurde am damaligen Festplatz das 1. Kleinkaliber-Landesschießen ausgetragen. Die hierbei extra aufgebaute Schießanlage wurde nach den Feierlichkeiten im Berchinger Rachental aufgebaut und diente dort dem Berchinger Verein bis zum 2. Weltkrieg als Schießstand. Das damalige Schützenhaus, eine Holzhütte, wurde nach dem Krieg abgebaut und als Suppenküche genutzt beim Sportplatz wieder aufgebaut.
Nach dem Krieg dauerte es fast zwanzig Jahre, bis der Schützenverein am 10. März 1962 wiedergegründet wurde. Geschossen wurde ab diesem Zeitpunkt auf den Luftgewehrständen im Keller des Vereinslokals, dem Gasthof „Zur Krone“.
